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Thüringer Allgemeine, 27. August 2018:
Gera buhlt um neues Gefängnis
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Ursprünglich sollte das Gefängnis in diesem Jahr eingeweiht werden: Faktisch hat der Bau noch nicht einmal begonnen, die erneute Ausschreibung der Bauleistungen ist notwendig, nachdem sich im ersten Anlauf nur ein Generalunternehmer mit einem Preis deutlich über dem Erwartungswert beworben hatte.

Wenn das Gefängnis in Westsachsen in Betrieb gehen sollte, wird dieses die Justizvollzugs­anstalt Hohenleuben ersetzen. Damit fehlt im Landgerichts­bezirk Gera ein Gefängnis, was zu viel zusätzlichem Aufwand in der Justiz führt. Die SPD in Gera fordert nun, mit Sachsen über eine Auflösung des entsprechenden Staatsvertrages zu verhandeln, obwohl dieser keine Ausstiegsklausel enthalte, sagte die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD).

Eine Sanierung vor Ort halten Experten für unrealistisch, sodass die Stadt Hohenleuben schon Flächen für einen Neubau bereithält.


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